Die Technik-Crew macht Nägel mit Köpfen

Einweisung der Technik-Crew (bestehend aus Max und Maxi) durch Theaterdirektor und IT-Kommissar Kay. Dieser Generation (Gen Z und Gen Alpha) muss man zum Glück nichts mehr, oder kaum was, erklären, weil sie in der digitalen Wirklichkeit aufwächst. Wo Boomer und Gen X noch ratlos vor dem Eingang zum „Neuland Internet“ stehen und ein iPad für ein schickes Schneidebrett halten, gehen diese Jugendlichen ganz selbstverständlich mit all dem Zeug um und sind versiert in allen (na, sagen wir: vielen) digitalen Tricks und der Anwendung der einschlägigen Hard- und Software.

Der Technik-Aspekt unseres Projekts besteht hardwareseitig aus Aufbau und Positionierung von Leinwand, Beamer und Lautsprecher. Auf der Software-Seite geht es um die Erstellung von geeigneten Bühnenbildern mithilfe von KI-Tools, was auf Anhieb großartig klappte. Damit ist gewährleistet, dass wir für die Szenen, die wir und die Bühne bringen wollen, aus einem im Grunde unendlichen Fundus schöpfen können – innerhalb von Minuten, manchmal Sekunden, lassen sich auf diese Weise Bilder aller Art herstellen. Beispiel:

Der Zuckerberg (nicht der von Facebook, sondern Bühnenbild für eine eventuelle Szene, in der die Süßigkeiten-Suche einer bestimmten Bewohnerin auf die Schippe genommen wird

Beide schienen Spaß an der Sache zu haben und haben damit wohl ihren idealen Job innerhalb des Projektes getroffen. Ihr Input kam uns auch noch zugute, als es um die Hintergrundprojektion auf die Leinwand ging (da vor der Leinwand die Bühnenszenen aufgeführt werden, muss die Projektion der Bilder von hinten erfolgen). Gemeinsam fanden wir einen geeignetes Setup für die Proben im kleinen Raum der Cafeteria und überprüften Wirkung, Darstellung und Handling – alles ok und funktionabel.

Es kann also losgehen. Und wird es auch, nämlich am Donnerstag, 04. Juni, mit der ersten richtigen Probe, dem „Labor 1“. Vorher aber, am Samstag 30. Mai, ist die Auftaktveranstaltung in der Einrichtung, in der wir das Projekt vorstellen und weitere Mitspieler gewinnen wollen!

Orientierungstreffen mit Schülern vom Gymnasium Norf

Bis auf Sara, die nun doch nicht teilnehmen wollte, und Alisa, die es vergessen hatte, waren alle erschienen – und sogar pünktlich!

Anwesend waren: Elias, Max, Maxi, Elisa, Emily, Neeltje*, Sophia und Marla.

Im Grunde ging es darum, dass wir uns mal kennen lernen und vielleicht schon den einen oder anderen Job vergeben. Obwohl die meisten mit der Rolle als Darsteller liebäugeln, gab es auch Interessenten für die technischen Jobs.

Vorläufige Arbeitsverteilung beziehungsweise Präferenzen:

Bühne/Darsteller: alle

Backstage/Technik

Max -> Dokumentation für Social Media (Fotos, Filme usw.).

Material geht per Email an kay@strathus.de oder wird per WeTransfer versendet (wenn es sich um große Videodateien handelt)

Maxi -> KI-unterstützte Grafikerstellung & Bühnenbildgestaltung

Backstage/Gestaltung

Elisa -> Regieassistenz

* Neeltje hat sich‘s nach dem Treffen anders überlegt und möchte nicht mehr mitmachen


Hier das PDF mit den Aufgabenbeschreibungen der verschiedenen Jobs – für die, die sich noch nicht entscheiden können oder wollen:

Der Startschuss

Erstes Treffen der Theaterdirektion, vorerst noch virtuell, zur Besprechung des Ablaufs und der einzelnen Schritte des Projektes.

In einem produktiven und entspannten Jitsi-Meet Onlinetreffen hat die Theaterdirektion, nachdem nun die Finanzierung steht und die Fördermittel tatsächlich auf den Konten der Diakonie Rhein-Kreis Neuss ausfindig gemacht wurden, den generellen Ablauf und die Termine für die einzelnen „Labore“ – also die Treffen und Proben in der Einrichtung – besprochen. Vorbehaltlich der Koordination mit Einrichtungsleitung und den sonstigen Angeboten des Sozialen Dienstes wird der zeitliche Ablauf so sein, wie er auf der Termine-Seite steht.

Am Samstag, dem 30. Mai starten wir mit der Auftaktveranstaltung, auf der wir das Projekt vorstellen und schon einiges an Action auf die Bühne bringen wollen.

Wir wissen bereits, dass das Gymnasium Norf von dem Theaterprojekt sehr angetan ist und Verbindungslehrer Daniel Lupo mit Unterstützung der Schulleitung die frohe Kunde schulweit verbreitet hat. Es gibt dem Vernehmen nach etliche Interessenten.

Eine weitere Zielgruppe neben den Bewohnern der Einrichtung selbst sind die Damen und Herren vom ServiceWohnen – so wird das betreute Wohnen im dritten Stock der Pflegeeinrichtung genannt – die im „Normalbetrieb“ ihre eigenen Angebote haben und nutzen, bei externen Projekten aber gerne dabei sind.

Schließlich bleibt noch abzuwarten, ob sich unter den Angehörigen jemand findet, der oder die Lust hat, an so einer Sache teilzunehmen.